Haltung

Meine Überzeugung, gerade für langfristige und nachhaltige Zielverfolgung, ist eine persönliche und vertrauensbasierte Zusammenarbeit, die individuell abgestimmte Handlungsweisen erlaubt. Auch das Arbeiten im Team schafft Synergien und eröffnet neue Lösungswege und Perspektiven. Im Fokus meiner Arbeit steht die Stärkung eigener Fähigkeiten und Kompetenzen, auch innovative und kreative Lösungswege, die ich auf meinem bisherigen Lebensweg erworben habe und mich gerade der Klettersport gelehrt hat. Neben der Verbesserung von Hard-Skills, wie Klettertechniken, stehen Introvision, Mental-Coaching, Ansätze aus der Psychomotorik, erlebnispädagogische Elemente auf dem Tagesprogramm.

Im Wort „Psychomotorik“ stecken zwei Begriffe. Die Psyche, bestehend aus den Elementen Geist, Seele, Gefühl, Verstand und die Motorik, mit den Komponenten Bewegung und Körperlichkeit.

In der Psychomotorik nimmt der Körper einen wesentlichen Stellenwert ein. Denn der Körper wird als Ausdruck der Gesamtpersönlichkeit verstanden. Gleichzeitig hat der Körper einen enormen Einfluss auf die Psyche und umgekehrt. Somit lassen sich Körper und Psyche nicht voneinander trennen und bilden eine aufeinander beziehende Einheit.

Weiterhin steckt hinter dem Begriff „Psychomotorik“ eine ganz bestimmte Lebensphilosophie: Der Mensch ist nicht nur wertvoll, wenn er angepasste Höchstleistungen bringt, sondern weil er so ist wie er ist, ein Mensch mit Fehlern und Schwächen, aber auch mit positiven Eigenschaften, Fähigkeiten, Kompetenzen und Stärken.

(aus Praxis der Psychomotorik, Heft 2, Mai 1992 von Gabriele Braun)

Sport-Mentaltraining ist keine Therapie, sondern eine ergänzende, ganzheitliche Trainingsmethode für Breiten- und Spitzensportler, um sowohl mental als auch emotional Kompetenzen prozesshaft auszubauen. Dadurch werden auf der einen Seite die physischen Abläufe der jeweiligen Sportart positiv beeinflusst, auf der anderen Seite werden Alltagsabläufe im Training und Wettkampf verbessert und unterstützend gestaltet.

Ein Sport-Mentaltrainer ersetzt keinen Trainer oder Fachübungsleiter. Sport-Mentaltrainer begleiten Sportler auf ihrem Weg zum Ziel mit konkreten Übungen und Maßnahmen, ähnlich wie es ein Physiotherapeut auch tut. Zu den Methoden gehören z. B. Konzentrationsarbeit, Visualisierungstechniken, Entspannungstechniken, Motivationsarbeit, Zielarbeit und Koordinationstechniken.

Darüber hinaus bedient sich das Sport-Mentaltraining klassischen psychologischen Diagnostikverfahren aus dem Bereich der Sport-Psychologie sowie fundierten Methoden und Erkenntnissen der Gehirnforschung.

Die Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Lernmethode, die durch die Bereitstellung von Ernstsituationen kreative Problemlösungsansätze fördert sowie die Auseinandersetzung mit eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten vorantreibt.

Wesentlich ist ihr ganzheitlicher Ansatz, indem sie Lernprozesse an das unmittelbare individuelle Handeln und Erleben verknüpft, ganz nach der Prämisse: „Lass es mich selber tun - ich werde verstehen“ (Konfuzius).

Damit hängen kognitive Prozesse unmittelbar mit der körperlichen und emotionalen Ebene zusammen und umgekehrt. Im Kern ihrer Philosophie mündet dieser Ansatz in eine nachhaltige und tiefgreifende Persönlichkeitsentwicklung. Dabei bedient sie sich der Elemente Erlebnis, Natur, aber auch Gemeinschaft.